Zum Inhalt springen
DEUTSCHLANDHEIRATET.de
Alle Ratgeber

Hochzeitsbudget planen: Was kostet eine Hochzeit 2026?

6 Minuten Lesezeit

Die ehrliche Antwort zuerst: Eine durchschnittliche Hochzeit in Deutschland kostet je nach Region und Gästezahl zwischen 15.000 und 25.000 Euro. Nach oben ist alles offen, nach unten geht mit Mut zur Lücke auch deutlich weniger. Entscheidend ist nicht, wie viel ihr ausgebt, sondern dass ihr vorher wisst, wofür.

Die größten Posten sind fast immer dieselben: Location und Catering fressen zusammen gut die Hälfte des Budgets. Danach kommen Foto und Video, Musik und das Brautkleid. Wer hier realistisch plant, erlebt später keine bösen Überraschungen.

Die Faustformel: Budget pro Gast

Rechnet grob mit 150 bis 250 Euro pro Gast, wenn ihr eine klassische Feier mit Location, Menü und Getränken plant. Bei 80 Gästen landet ihr damit zwischen 12.000 und 20.000 Euro, bevor Kleid, Anzug, Ringe und Papeterie dazukommen.

Der stärkste Hebel ist deshalb die Gästeliste. Zehn Gäste weniger sparen schnell 2.000 Euro, ohne dass sich die Feier kleiner anfühlt.

So teilt ihr das Budget auf

Als Startpunkt hat sich diese Verteilung bewährt. Sie ist kein Gesetz, aber ein guter Realitätscheck, wenn ein einzelnes Angebot aus dem Rahmen fällt:

  • Location inkl. Miete: rund 40 Prozent
  • Catering und Getränke: rund 15 Prozent (oft im Location-Paket enthalten)
  • Fotografie: rund 10 Prozent
  • Musik (DJ oder Band): 7 bis 10 Prozent
  • Videografie: rund 5 Prozent
  • Blumen und Dekoration: 8 bis 10 Prozent
  • Styling, Torte, Papeterie, Trauredner:in: je 2 bis 3 Prozent
  • Puffer für Ungeplantes: mindestens 5 Prozent

Drei Fehler, die richtig Geld kosten

Erstens: ohne Priorität planen. Einigt euch vorher auf zwei Dinge, die euch am wichtigsten sind, und gebt dort bewusst mehr aus. Alles andere darf pragmatisch sein.

Zweitens: den Puffer vergessen. Überstunden beim DJ, ein zweiter Brautstrauß, Korkgeld, Trinkgelder: Fünf bis zehn Prozent des Budgets gehen erfahrungsgemäß für Dinge drauf, die auf keiner Liste standen.

Drittens: Angebote nicht vergleichen. Zwischen zwei Fotograf:innen mit ähnlichem Stil liegen oft 800 Euro Unterschied. Genau dafür gibt es unseren Vergleich: Preise und Bewertungen stehen offen am Angebot, bevor ihr anfragt.

Bereit für den nächsten Schritt?

Vergleicht Angebote mit offenen Preisen und echten Bewertungen, kostenlos und unverbindlich.