Zwölf Monate Vorlauf sind für eine klassische Hochzeit komfortabel, neun gehen gut, sechs sind sportlich, aber machbar. Wichtiger als die Gesamtdauer ist die Reihenfolge: Manche Dienstleister sind ein Jahr im Voraus ausgebucht, andere findet ihr auch noch acht Wochen vorher.
12 bis 9 Monate vorher: das Fundament
- Budget festlegen und grobe Gästezahl schätzen
- Wunschtermin und zwei Ausweichtermine definieren
- Location besichtigen und buchen (der Termin steht erst mit der Location!)
- Standesamt bzw. Kirche oder Trauredner:in anfragen
- Fotograf:in und DJ oder Band sichern, die guten sind zuerst weg
9 bis 6 Monate vorher: die großen Gewerke
- Save-the-Dates verschicken
- Brautkleid-Termine vereinbaren (Schneiderei braucht 3 bis 6 Monate)
- Catering verkosten und buchen, falls nicht im Location-Paket
- Videograf:in, Floristik und Dekoration anfragen
- Übernachtungen für Gäste blocken
6 bis 3 Monate vorher: es wird konkret
- Einladungen verschicken, Rückmeldefrist setzen
- Hochzeitstorte verkosten und bestellen
- Styling-Probetermin für Haare und Make-up
- Trauringe aussuchen (Gravur braucht Zeit)
- Ablaufplan mit Location, DJ und Fotograf:in abstimmen
Die letzten Wochen: Feinschliff
Vier Wochen vorher stehen finale Gästezahl, Sitzplan und Zeitplan. Jetzt bekommen alle Dienstleister ein gemeinsames Briefing: Wer ist wann wo, wer ist die Ansprechperson am Tag selbst? Verteilt diese Rolle bewusst an Trauzeug:innen, nicht an euch.
In der letzten Woche gilt: nichts Neues mehr anfangen. Notfallkörbchen packen, Trinkgelder in Umschläge, Ringe an die Trauzeugin. Und dann: genießen. Ihr habt geplant, jetzt darf gefeiert werden.
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