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Hochzeit planen: Der Zeitplan von der Verlobung bis zum großen Tag

7 Minuten Lesezeit

Zwölf Monate Vorlauf sind für eine klassische Hochzeit komfortabel, neun gehen gut, sechs sind sportlich, aber machbar. Wichtiger als die Gesamtdauer ist die Reihenfolge: Manche Dienstleister sind ein Jahr im Voraus ausgebucht, andere findet ihr auch noch acht Wochen vorher.

12 bis 9 Monate vorher: das Fundament

  • Budget festlegen und grobe Gästezahl schätzen
  • Wunschtermin und zwei Ausweichtermine definieren
  • Location besichtigen und buchen (der Termin steht erst mit der Location!)
  • Standesamt bzw. Kirche oder Trauredner:in anfragen
  • Fotograf:in und DJ oder Band sichern, die guten sind zuerst weg

9 bis 6 Monate vorher: die großen Gewerke

  • Save-the-Dates verschicken
  • Brautkleid-Termine vereinbaren (Schneiderei braucht 3 bis 6 Monate)
  • Catering verkosten und buchen, falls nicht im Location-Paket
  • Videograf:in, Floristik und Dekoration anfragen
  • Übernachtungen für Gäste blocken

6 bis 3 Monate vorher: es wird konkret

  • Einladungen verschicken, Rückmeldefrist setzen
  • Hochzeitstorte verkosten und bestellen
  • Styling-Probetermin für Haare und Make-up
  • Trauringe aussuchen (Gravur braucht Zeit)
  • Ablaufplan mit Location, DJ und Fotograf:in abstimmen

Die letzten Wochen: Feinschliff

Vier Wochen vorher stehen finale Gästezahl, Sitzplan und Zeitplan. Jetzt bekommen alle Dienstleister ein gemeinsames Briefing: Wer ist wann wo, wer ist die Ansprechperson am Tag selbst? Verteilt diese Rolle bewusst an Trauzeug:innen, nicht an euch.

In der letzten Woche gilt: nichts Neues mehr anfangen. Notfallkörbchen packen, Trinkgelder in Umschläge, Ringe an die Trauzeugin. Und dann: genießen. Ihr habt geplant, jetzt darf gefeiert werden.

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